Neues Jahr, neuer Schwung, neue Vorhaben? Zumindest für manche trifft das zu.
Egal ob Du hier zu Neujahr reinschaust oder (wie ich auch) regelmässig mit neuen Gewohnheiten experimentierst um Dein Leben schöner, ausgeglichener, erfolgreicher oder zufriedener zu gestalten: Du bist hier richtig, wenn Du vier leichte und gleichzeitig tiefgehende Impulse für neue Gewohnheiten suchst.
Gewohnheiten, die bleiben. Wenn Du es möchtest!
Willst Du nur schnell alle Fragen als kompakten Spickzettel? Dann klicke hier fürs PDF oder nutze die Grafiken ganz am Ende des Artikels.
Sonst lies' gerne weiter. Schön, dass Du da bist! 😊
Die erste essentielle Frage bei jedem Veränderungsvorhaben ist: Worum geht es?
Daher ist der erste Impuls: Mit welcher Gewohnheit startest Du gerade (wieder)?
Schreib es Dir auf!
Um es greifbarer machen, hier zwei Beispiele von mir:
Gewohnheit Nr. 1 (Neustart): Wieder tägliches BusinessJournaling mit Papier und Stift! Ja, das habe ich die letzten Monate sehr vernachlässigt und viel, zu viel digital aufgeschrieben. Die Folge: der Überblick ging verloren und die Reflexion und das daraus lernen blieb auf der Strecke. Dinge, die ich vorher über Jahre sehr geschätzt habe. 🧠
Gewohnheit Nr. 2 (ganz frische Gewohnheit): Dreimal pro Woche 20min Kraftsport. 💪
Wenn Du gerade mit einer (neuen) Gewohnheit (wieder) startest, dann ist essentiell, dass Du auch bald die ersten Fortschritte bemerkst. Sonst ist es mehr als unwahrscheinlich, dass Du dauerhaft dranbleiben kannst und möchtest.
Was aber, wenn Dir gar nicht klar ist, woran Du das erkennst?
Deshalb ist Impuls Nr. 2 die Frage: Woran erkennst Du ganz persönlich Deine Fortschritte?
Oder mit anderen Worten: Wie merkst Du, dass Dein Veränderungsvorhaben in eine hilfreiche Richtung unterwegs ist?
Schreib auch das auf! Oder teile es mit einem Accountability-Buddy in Deinem Umfeld
Zu meinen Beispielen:
Vorhaben 1 - Business Journaling 🧠: Es macht mir recht schnell wieder Freude, wieder 5-10 Minuten täglich "nur" für mich zu haben. Das wird der allererste Indikator sein! Etwas später bemerke ich sicher wieder, wie mir die Reflexion vor allem mental gut tut und das Mehr an hilfreicher Struktur zeitlich mehr Freiräume verschafft.
Vorhaben 2 - Kraftsport 💪: Zunächst merke ich, dass ich die mit mir selbst gesetzten Sport-Termine auch wirklich wahrnehme und mich über die Selbstwirksamkeit freue. Der nächste Indikator (weil Muskelaufbau naturgemäss etwas braucht) ist, dass so manche Übungen wie z.B. das Planken leichter werden und ich dort die Umfänge anpassen darf. Und die Rückenschmerzen werden sicherlich weniger werden oder sogar bald ganz verschwinden.
Fast genauso wichtig wie Frage Nummer 2 ist auch der Aspekt: woran werden andere merken, dass Du auf Deinem Veränderungsvorhaben unterwegs bist?
Das vorab zu bedenken, kann zum einen helfen, Unterstützer*innen in Deinem Umfeld zu finden. Es trägt auch dazu bei, mögliche Hürden von vorneherein aus dem Weg zu räumen.
Woran erkennen Menschen in Deinem Umfeld Dein Vorhaben?
Was ist Dir wichtig, das bei anderen ankommt?
Deshalb ist Impuls Nr. 3 die Veränderungsfrage: Woran bemerken *andere*, dass Du Fortschritte machst?
Nocheinmal zurück zu meinen persönlichen Beispielen:
Vorhaben 1 - Business Journaling 🧠: Hier habe erstmal nur ich unmittelbar etwas davon. Das ist auch vollkommen okay so.
Vorhaben 2 - Kraftsport 💪: Freunde merken es beim nächsten Umzug (kleiner Scherz, aber im Ernst: auch da ist extra Kraft natürlich hilfreich). Nahe Menschen, die mich gut kennen, werden mehr Ausgeglichenheit bei mir wahrnehmen - regelmässiger Sport hat auch einen grossen Effekt in dem Bereich bei mir. Und recht kurzfristig, werde ich sicher nicht mehr so oft über Rückenschmerzen jammern. 😁
Die wichtigste Frage von allen!
Welche positiven Effekte erhoffst Du Dir von Deiner neuen Gewohnheit?
Falls da gar nichts kommt und vor allem: wenn Du nicht relativ schnell die ersten positiven Effekte des eigenen Änderungs-Efforts siehst, dann gehen schnell Energie und auch die Motivation verloren.
Das ist sehr menschlich. Und es gilt übrigens auch für Teams und ganze Organisationen.
Diese letzte Frage ist also vor allem auch ein Check der Antworten zu Frage Nr. 2 und Nr. 3. Gleichzeitig ist diese letzte Impulsfrage eine Einladung, Dir nochmal wirklich klar zu werden, welche bessere Zukunft Du Dir durch Dein Veränderungsvorhaben vorstellst. Ganz oft verändert sich dadurch das Vorhaben nochmal leicht oder auch stärker. Klasse! Regelmässige Feedback-Schleifen, checken und nachjustieren, das bringt wirklich ans Ziel.
Deshalb ist es super hilfreich für Dein eignes Veränderungsvorhaben klar zu haben:
Was sind die positiven Effekte Deines Veränderungsvorhabens und wo wirken sie sich auf Dein (Arbeits-)Leben aus?
Lenke genau da in den nächsten Tagen Deine Aufmerksamkeit hin! Schau ob und wo es noch Anpassungen braucht. Probiere aus und justiere gegebenenfalls nach.
Getreu dem Motto: respect and adapt.
Danke fürs Lesen! 😊
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